Nachhaltigkeit - Gesund Wohnen

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Nachhaltigkeit

 
Wer nachhaltig bauen möchte, sollte Baustoffe wählen, die aus nachwachsenden, gut recyclebaren und lange verfügbaren naturbelassenen Rohstoffen bestehen. Bereits bei der Herstellung der Baustoffe oder -produkte dürfen nur sehr geringe Umweltbelastungen auftreten.
Nachhaltige Baustoffe sollten frei von gesundheitsbedenklichen chemischen Zusätzen sein.
Lebensdauer, Haltbarkeit, Wartung, Reinigung, Pflege und dadurch entstehende Kosten sollten mit einbezogen werden.

Nachhaltigkeit beeinflussende Faktoren

Um ein bestmögliches Raumklima ohne Ausdünstung von künstlichen Harzen und Chemikalien zu erzielen, benötigen wir natürliche Feuchtigkeitsspeicher, um ein optimales Raumklima zu erzielen.
Eine vierköpfige Familie produziert täglich durch Atemausstoss ca. 11-15 l Wasserdampf. Haben Sie gewusst, dass der erwachsene Mensch ca. 400 l Kohlendioxid täglich ausstößt? Im Ausstoß von Atemluft ist auch Kohlendioxid enthalten. Kohlendioxid ist ein Gift, das in erhöhter Konzentration zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schlafstörungen führt. Eine Konzentration von mehr als 8 % kann nach 15 bis 30 min zum Tode führen.
Besonders dem Schlafzimmer sollten wir besondere Aufmerksamkeit widmen, da wir sehr viel Zeit in diesem verbringen. Auch dem Kinderzimmer ist eine besondere Aufmerksamkeit zu richten. Dämpfe aus der Küche sind auch Anreger für Mikroorganismen und Keime. Eine positive Raumausgleichsregulierung schont die Schleimhäute der Bewohner und reduziert das Risiko für Erkältungskrankheiten. Die Antwort auf die genannten Problematiken sind Feuchtigkeitsspeicher und eine hohe Diffusionsfähigkeit.
Die Wände und Decken sollten diffusionsoffen-, strapazierfähig-, schmutzunempfindlich-, altersbeständig und antistatisch sein.
Wie schnell dringt Wasserdampf in unsere Innenwände?
Unser Raumklima wird beeinflusst durch die Wasserdampfaufnahme (Diffusionsfähigkeit) und deren Ausstoß an die Umwelt.
Lehm ist einer der ältesten Baustoffe unserer Geschichte und wurde in kalkarmen Wüstenregionen ohne Kalkvorkommen verwendet.
Erst deutlich später wurde Lehm, Gülle und Stroh zum Ausfächern von Fachwerkhäusern angewandt. Lehm ist ein hervorragender Feuchtigkeitsspeicher. Jedoch fehlt dem Lehm die Alkalität des Kalkes und somit ist auch bei Lehm Schimmelbildung nicht ausgeschlossen. Außerdem bindet Lehm nicht ab, sondern trocknet nur aus. Lehm hat ein schwaches Mineralgerüst und die Festigkeit ist schwach.
Kalk und Tadelakt sind die einzigen Baustoffe, denen Feuchtigkeit nichts anhaben kann. Aufgrund der hohen Alkalität ist eine Schimmelbildung ausgeschlossen.
Kalk nimmt Wasserdampf sofort auf, reinigt ihn und gibt ihn als saubere Luft wieder ab. Die Aktivität dieses Prozesses hält über 100 Jahre an.
In falsch oder schlecht belüfteten Bädern ist die Gefahr von Schimmelbildung bei Anwendung von Kalk ausgeschlossen. Das Beschlagen von Glas und Spiegel in Nasszellen wird deutlich reduziert. Eine Kalk Wand trocknet 100 mal schneller aus als eine Zement Wand.
Gipser-, Stuckateur- und Malerbetrieb Kep  • Ihr Spezialist für gesundes Wohnen • Oberdorfweg 5 • CH - 3949 Hohtenn
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