Stuck - Gesund Wohnen

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STUCK
GESCHICHTE
HANDWERK

STUCCO VENEZIANO
EIGENE KREATIONEN

Wallfahrtskirche "die Wies" in den bayerischen Voralpen
Künstler: Johann Baptist Zimmermann

Was ist Stuck?
Als Stuck (von ital. stucco) wird die plastische Ausformung von Mörteln aller Art, im allgemeinen auf verputzten Wänden, Gewölben und Decken bezeichnet. Seit der Antike bis heute ist Stuck eine wichtige Technik für die Gestaltung von Innenräumen und Fassaden. Eine besondere Stucktechnik ist das Sgraffito.
Die Bezeichnung „Stuck“ umfasst alle Arbeiten mit Mörteln, von einer einfachen Fassadengestaltung mit Gesimsen bis hin zu großflächigen, plastischen Wand- und Deckengestaltungen mit opulenten, plastischen Formen des Barock und Rokoko. Seit der Wende zum 20. Jahrhundert werden Fertigstuckteile in Katalogen angeboten, die in Gießformen in Serie hergestellt werden.

STUCCO VENEZIANO
STUCCO LUSTRO

Benediktinerabtei Wessobrunn
im 17. Jahrhundert eines der beiden führenden Zentren der Stukkatorenausbildung

Abteikirche Osterhofen (1726-33)
Künstler: Architekt Johann Michael Fischer, Stukkator Egid Quirin Asam, Cosmas Damian Asam

Geschichte
In der Jungsteinzeit war Gips bereits bekannt, und damit die Verwendung des gewonnen Materials zu plastischen Anwendungen als »Stuck« vorgegeben. Bereits 7000 v. Chr. wurde in der kleinasiatischen Stadt Çatalhöyük Gips zur Innenraumgestaltung verwendet. Bei den Sumerern und Babyloniern findet man Hinweise für die Verwendung von Gips. Zu Arbeiten an der Sphinx wurde kalkhaltiger Gipsmörtel verwendet.
Antike: Die minoische Kultur kannte Gipsmörtel und Alabaster anstelle von Marmor als Fußboden oder Wandbelag und als Baustein, so etwa im Palast von Knossos und Palast von Phaistos. Die Römer verwendeten Gips zur Gestaltung im Innenbereich.
Mittelalter: Die Erfassung und Erforschung der Stuckplastik und Stuckdekorationen im Mittelalter ist noch ein vergleichsweise junges Thema der Kunstgeschichte. So haben sich hier, in den heutigen Bundesländern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, eine Reihe überaus bedeutender mittelalterliche Kunstwerke aus Stuck erhalten, besonders aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Von großer Bedeutung sind auch die großen Stuckfußböden mit sehr individuellen Gestaltungen, wie z. B. im Hildesheimer Dom und der Helmstedter St. Ludgerikirche.
Renaissance: In Deutschland ist das »Gipsgießen« mindestens seit 1690 bekannt, eine Anleitung dazu wurde in Nürnberg 1696 gedruckt. Scamozzi berichtet 1615 in seinem Werk »Architettura« (Zehn Bücher über die Architektur) über das Herstellen einer Stuckmasse. In der italienischen Renaissance kam es zu einer Wiederbelebung. Wände und Decken von Kirchen und Palästen wurden nun mit großen Stucksystemen überzogen, oft in enger Verbindung mit Wand- und Deckenmalereien. Berühmte Stuckateure der Renaissance waren Perino del Vaga, Fedele Casella und Scipione Casella.
Barock: Eine besondere Blüte erfuhr das Handwerk des Stuckierens im Barock und im Rokoko, für deren schwungvolle und verspielte Dekorationselemente die Technik des Stuckierens gut geeignet war. Chronogramm mit Puttos und Rocaillen von Hans Michael Hennenvogel in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Minseln
19. Jahrhundert: Während der Gründerzeit und in der Epoche des Historismus war Stuck ein günstiges Gestaltungselement der Architektur. Auch im Jugendstil war er weit verbreitet.
Moderne: Mit Beginn der Moderne Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Stuck aus der Architektur verbannt. Der Stuck wurde von vielen Altbauten entfernt, was als „Fassadenverödung“ oder Entstuckung bezeichnet wurde.
Die 70er Jahre:
Im Rahmen von Altbausanierungen wurde manchmal in Innenräumen nicht mit »künstlichem Stuck« gespart. Dieses war vor allem in den 70er Jahren beliebt, heute werden vorgefertigte Stuckelemente in stabiler und sicherer Ausführung angeboten.

STUCCO VENEZIANO GESCHICHTE

Der Stuckateur als Künstler
In Renaissance, Barock und Klassizismus treten Stuckateure als wichtige Gestalter von vorwiegend kirchlichen, aber auch repräsentativen weltlichen Innenräumen auf. Sie gelten ebenso als Künstler wie die Maler und Bildhauer, mit denen sie zusammenarbeiten. Besonders im Rokoko gelingt eine einmalige Verschmelzung von Wand- und Deckenfresken mit Stuck und Architektur. Gleichsam Markenzeichen der Epoche ist ein stuckiertes Ornament: die Rocaille. Häufig sind die Stuckateure selbst zugleich Architekten, Maler oder (Stuck-) Bildhauer.
Zu den bedeutendsten Stuckateuren der Kunstgeschichte zählen die Brüder Asam, die Gebrüder Johann Baptist und Dominikus Zimmermann, Joseph Schmuzer und die Künstlerfamilien Carlone und Feuchtmayer.
Stuckateure waren auch die ersten, die zur Erstellung plastischer Bühnenbilder herangezogen wurden. Durch Spezialisierungen vor allem im Bereich Materialkunde entwickelte sich daraus später ein eigenständiger Beruf, der Theaterplastiker.
Stuck wird vom Stuckateur angefertigt.
Weitere Informationen über das Stuckateurhandwerk und bedeutende Stuckateure finden Sie auf Wikipedia. Als Stuck (von ital. stucco) wird die plastische Ausformung von Mörteln aller Art, im allgemeinen auf verputzten Wänden, Gewölben und Decken bezeichnet. Seit der Antike bis heute ist Stuck eine wichtige Technik für die Gestaltung von Innenräumen und Fassaden. Eine besondere Stucktechnik ist das Sgraffito.
Die Bezeichnung „Stuck“ umfasst alle Arbeiten mit Mörteln, von einer einfachen Fassadengestaltung mit Gesimsen bis hin zu großflächigen, plastischen Wand- und Deckengestaltungen mit opulenten, plastischen Formen des Barock und Rokoko. Seit der Wende zum 20. Jahrhundert werden Fertigstuckteile in Katalogen angeboten, die in Gießformen in Serie hergestellt werden.

STUCCO VENEZIANO VORTEILE

Geschichte
Die Verwendung von Marmorino-Verfahren war bereits in der Römerzeit bekannt und vielleicht früher, jedoch einige Erkenntnisse wurden in Pompeji gemacht. Die Technik wurde dann in Europa während der Renaissance durch verschiedene Kunstschulen kodifiziert. Die italienische Schule war mehr abstrakt, während die französische Schule eher formal und realistisch war. Im Allgemeinen musste eine 10-jährige Ausbildung absolviert werden.
Die genaue Geschichte des Stucco Veneziano ist noch ungeklärt. In Venetien fand man vor ungefähr 50-100 Jahren diverse Wand- und Deckengestaltungen, bei denen zunächst die Vermutung nahe lag, es handle sich um Naturstein- oder Marmorwände – doch dies konnte schon bald widerlegt werden. Selbst Stuckmarmor oder der bis dahin bereits bekannte Stucco lustro war keine Erklärung für die in dieser Region typischen Wandbeschichtungen. Es handelte sich bei beiden um die aufwendigste bekannte Marmor-Imitation bis zu diesem Zeitpunkt, jedoch wären dafür mindestens 2 cm starke Schichten aus Gips oder Kalkputz notwendig gewesen – und diese fehlten. Die Oberfläche war gleichermaßen hart und glänzend, doch der typische Wachsbelag fehlte.
Schnell fand man heraus, dass die „Putzschicht“ nur 2-3 mm stark war. Sie befand sich schon seit dem 17. oder 18. Jahrhundert auf den Wänden. Es wurden Varianten mit und ohne Marmormehle gefunden, Hauptbestandteil war jedoch gebrannter und gelöschter Sumpfkalk, was bis heute so geblieben ist. Außerdem wurden schon damals kalkfeste Farben mit Marmormehlen zur optischen Verschönerung verwendet. Zwar war Kalk schon damals kein neuer Werkstoff, war er doch aus wesentlich älteren Fresken oder vom Stucco lustro bekannt, doch die gestalterische Reife der extrem dünnen Putzschicht war eine ganz neue gestalterische, künstlerische Möglichkeit.
Entstanden ist Stucco Veneziano vermutlich nur als Notlösung. Durch die extrem dünne Schicht war er im ganzen Raum einsetzbar, wo andere Putze zu dick gewesen wären – also auch an Decken und Überhängen. Zeit und Kohlendioxid der Luft verhärteten das Material nach der Aufbringung noch zusätzlich und gaben ihm damit optimale Voraussetzung für eine so lange Lebensdauer auf den Weg.
Noch Anfang der 90er Jahre war Stucco Veneziano in Deutschland fast noch nicht bekannt. Hierzulande hätte man das Ergebnis für Marmor gehalten. Selbst in Italien hatte sich diese besondere Wandbeschichtung nicht weit durchgesetzt, vom Stuckateur bis zum Kunstmaler kannten höchstens ausgewiesene Fachleute Stucco Veneziano. Durch die wechselvolle politische Geschichte der Region Venedig konnte sich das Wissen um Stucco Veneziano nicht sonderlich weit verbreiten. Bis heute handelt es sich daher um einen exklusiven, da seltenen Wandputz, der mit Sicherheit das Besondere jeder Wand hervorzuheben weiss.
Vorteile
Vor allem aber ist Stucco Veneziano für die Gesundheit eine gute Entscheidung. Die Zusammensetzung des Hochglanz-Wandputzes ist denkbar einfach gehalten und enthält daher keinerlei unnötige Schadstoffe. Durch das enthaltene Kalk ist Stucco Veneziano atmungsaktiv und lässt eine Stauung von Feuchtigkeit im Raum gar nicht erst zu. Selbst in einem Badezimmer wäre eine ständige Zirkulation gegeben. Schimmel und muffige Atemluft haben so keine Chance; stattdessen entsteht ein angenehmes, frisches Raumklima zu jeder Jahreszeit. Stucco Veneziano eignet sich für Ihren Wohnraum gleichermaßen wie für Ihre repräsentativen Räumlichkeiten. Auch Handwerker und Architekten setzen bei besonders anspruchsvollen Kundenwünschen gerne auf Stucco.
Stucco Veneziano
Stucco Veneziano, deutsch: "Venezianischer Spachtel", oder "Stucco Lustro" (Glanzputz) ist ein mineralischer Putz auf Basis von Kalk.
Kalk ist einer der ältesten Baustoffe. Glanzputz wurde schon von den alten Baumeistern im damaligen Weltreich Venezien in Norditalien angewendet.
Kalk ist sehr modern: schimmelhemmend, antibakteriell, atmungsaktiv, feuchtigkeitsresistent.
Stucco Veneziano ist ein selbstglättender Spachtel und wird mit einer Glättkelle in mehreren feinen Schichten auf den Untergrund aufgebracht. Vier Schichten sind empfehlenswert. Diese vier Schichten sind zusammen kaum stärker als 1 mm ! Schleifarbeiten sind für den Glanzeffekt nicht notwendig!
Eine der edelsten Wandverkleidungen, passend zu modernem und klassischem Ambiente. Für alle Wohnideen und für die Anwendung in allen repräsentativen Bereichen.
Stucco Lustro
Stucco lustro (ital. Blanker Stuck) ist eine schon seit der Antike bekannte Technik.
Stucco lustro ist die Aufmalung der Marmorierung auf einen durchgefärbten, einfarbigen Mörtelgrund in Glättetechnik. Es handelt sich um eine reine Kalkputztechnik, bei der auf einen guten Grundputz aus Kalk und Sand mehrere Marmorsand/Marmormehl-Sumpfkalkschichten „nass-in-nass“ (freskal) aufgeputzt werden. Dabei wird nach oben hin immer feiner werdend gearbeitet. In die letzte Schicht wird der Grundton des Marmors mit zugegeben, anschließend wird in den feuchten Putz die Marmorierung gemalt. Abschließend wird die fertige Fläche mit venezianischer Seife eingestrichen und mit einer blanken, heißen Glättkelle abgeglättet/abgestuckt (s. Wikipedia, Stuckmarmor)
Stucco lustro (ital. Blanker Stuck) ist eine schon seit der Antike bekannte Technik.

Stucco Veneziano - Unsere eigenen Kreationen

Sie sehen hier eine Übersicht unserer eigenen Entwürfe, deren Anzahl ständig wächst. Vielleicht ist ja etwas für Sie dabei.
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