Raumklima - Gesund Wohnen

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Raumklima und Emissionen

Ich möchte auf ein Thema zugreifen, das von der Industrie und von Bauherrenvertretern heruntergespielt wird. Wir haben uns ernsthaft mit dem Thema Raumklima und Schadstoffbelastungen auseinandergesetzt und sind zu erschreckenden Ergebnissen gekommen. Daher haben wir uns auf den Verbau von schadstoffarmen bis hin zu schadstofffreien Konstruktionen und Baustoffen spezialisiert.     
Mangelhafte Klimaregulierung und Schadstoffanreicherung können dazu führen, dass sich Gesundheitsrisiken unbemerkt einschleichen. Gesundheitsrisiken, die Ihr Immunsystem ständig auf die Probe stellen. Treten bei Gebäudenutzern unspezifische Beschwerden wie Kopfweh, Übelkeit, Konzentrationsschwächen, Reizung der oberen Atemwege oder Atembeschwerden auf, ist der Verdacht auf schadstoffbelastete Innenraumluft oft naheliegend.
Eine mangelhafte Klimaregulierung trägt dazu bei, dass Schadstoffe sich in Ihren Räumlichkeiten anreichern und zum Gesundheitsproblem werden können.
Leider wird die Ernsthaftigkeit dieses Problems von der Baustoffindustrie und von Bauherrenvertretern heruntergespielt.
Insbesondere bei Kindern ist die Gefahr von Schadstoffbelastungen und der Gefahr zur Auslösung von Allergien besonders hoch.   

Hier ein Auszug einer Studie vom Umweltbundesamt Österreich
Da die gesamte Studie sehr umfangreich und komplex ist, benenne ich nur die Auswirkungen von organischen Schadstoffen. In der Studie wird darüber hinaus noch auf Co 2 Konzentration, Feinstaub und auf Schwermetalle eingegangen.
„Ubiquitär auftretende, bekannte Verbindungen wie Phthalate, Trisphosphate, phenolische Verbindungen, PAHs, polybromierte Diphenylether (Flammschutzmittel) oder Schwermetalle wurden sowohl im Hausstaub wie im Feinstaub (PM10 und PM2,5) regelmäßig nachgewiesen. Sie stammen im Wesentlichen aus Gegenständen des täglichen Bedarfs (Einrichtung, Kosmetika, Bekleidung, …) und lagern sich aufgrund ihrer chemisch/physikalischen Eigenschaften an Feststoffen an (Feinstaub, Hausstaub). Diese Stoffe können in der Regel nur durch stoffpolitische Maßnahmen (Nutzungseinschränkungen und Verbote) aus Teilbereichen des Lebens entfernt werden. Die Konzentrationen einzelner Schadstoffe zeigen eine Korrelation mit einer Abnahme der Lungenfunktion (Ethylbenzol, Xylol, Formaldehyd, Benzylbutylphthalat, PBDE 196 sowie das Trisphosphat TDCPP)“ Quelle: Umweltministerium Österreich.
Neue Erkenntnisse zu problematischen Wirkungen chemischer Stoffe rücken Bauprodukte immer wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit. In den 1980er Jahren entwickelte sich nach und nach ein kritisches Bewusstsein für gesundheitliche Auswirkungen von Baustoffen. Bereits 1977 stand der weitverbreitetste chemische Zuschlagstoff Formaldehyd im Fokus der Öffentlichkeit. Trotz einschlägiger Kenntnisse wurden die gesundheitsbedenklichen Kenntnisse heruntergespielt. Erst 39 Jahre später, am 01.01.2016, ist Formaldehyd als krebserzeugend und im Verdacht stehend als erbgutschädigend eingestuft worden. Um Formaldehyd und zahlreiche weitere chemische Zeitbomben zu legitimieren, wurden entsprechende Grenzwerte eingeführt.  
Es ist wichtig, das Gefahrenpotenzial von Baustoffen frühzeitig zu erkennen und zu bewerten, vor allem, da Baustoffe in der Regel großflächig und in hohen Stückzahlen verbaut werden.
Da ich grundsätzlich kein Vertrauen zu milliardenschweren Lobyisten Verbänden vermag, trenne ich mich grundsätzlich soweit wie möglich von fragwürdigen Chemischen Zuschlagstoffen. Obendrein stellen chemische Produkte und Zuschlagstoffe eine potentielle Gefahr für die Umwelt dar. So trumpft die Kostenfalle WDVS Fassadendämmung mit HBCD verseuchtes Polystyrol oder Biozid und Fungizid verseuchter schimmliger Mineralwolle in der verbauten Menge von ca. 2 Milliarden m² die Erde. Beide Stoffe sind schwerentsorgbarer Sondermüll und hätten gute Chancen als Weltkulturerbe der nächsten Generationen aufgenommen zu werden.

Welchen Einfluss haben chemisch verpanschte Baustoffe auf Klimaregulierung bzw. Raumklima?

Einen sehr grossen, den sie sperren unsere Bgrenzungsflächen und beeinflussen die notwendige Diffusionsoffenheit und das Kapillarverhalten. Dadurch, dass eine Vierköpfige Familie ca. 14L Wasser am Tag durch Kochen, Waschen, Duschen usw. produziert, sind Feuchtigkeitsansammlungen unausweichlich und führen zu einer Anreihung von Problematiken. Überhöhte Kohlendioxid Anreicherung durch unser unsichtbares Gift, das wir in hohen Mengen ausatmen werden schnell zum gesundheitlichen Problem. Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Persönlichkeitsveränderungen sind nachweislich die Folge.
Ein weiteres Problem ist die Schimmelanfälligkeit bei einer Raumfeuchtigkeit von 60%.
Kunststoffe stellen den optimalen Nährboden für Schimmel dar. Eine Fassadenisolation in WDVS (Polystyrol oder Mineralwolle), wirkt sich aus wie ein Ganzkörperkondom. Der kapillare Luftaustausch wird fast gänzlich unterbrochen und wirkt sich gesundheitsbedenklich auf das Innenraumklima aus. Aus lauter Verzweiflung neigen Hauseigentümer dazu, künstliche Lüftungsanlagen zu bauen. Diese verpilzen im Laufe der Zeit und führen zu erhöhten Heizkosten.

Wie können wir uns von solchen gesundheitsbedenklichen Bauweisen trennen?

Im Grunde ganz einfach. Wir wenden die Baukunst unser Väter an, die auf einen Erfahrungsschatz von 14 000 Jahren zurückgreifen kann. Dabei ziehen wir 140 Jahre Industrialisierungsmüll ab und bekommen dadurch naturbelassene Baustoffe, die obendrein Wertbeständigkeit bzw. Nachhaltigkeit aufweisen. Zeitzeugen solcher Bauweisen sind Kulturgüter die 1000 Jahre und mehr überdauert haben.
Einige dieser Baustoffe binden und desinfizieren Ihre Räumlichkeiten dauerhaft. Schadstoffe aus Einrichtungsgegenständen werden gebunden und die Schadstoffe neutralisiert. Sie können dann klimatische Gegebenheiten geniessen, bei denen Ihr Körper Regeneration erfährt und Ihr Immunsystem entlastet.
Gerne würden wir Ihnen Konstruktionen und Bauweisen vorstellen, die anhand der Kennwerte überzeugen und Ihre Finanzen im erheblichen Mass in Anbetracht eines Lebenszyklus deutlich entlasten. Allein bei der Fassadendämmung in WDVS können Sie in 50 Jahren ca. 160‘000 Fr einsparen. Im Button „Nachhaltigkeit“ finden Sie eine Ökobilanz zur Fassadendämmung.     


Gipser-, Stuckateur- und Malerbetrieb Kep  • Ihr Spezialist für gesundes Wohnen • Treichweg 1CH - 3949 Hohtenn
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