Kork - Gesund Wohnen

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Kork: ein natürlicher Bau-und Dämmstoff

Kork als Baustoff

 
Fast 70 Prozent der weltweiten Korkernte wird später zur Herstellung von Verschlüssen für Wein- und Sektflaschen verwendet. Den „Korken“ kennt wohl jeder. Auch Sohlen für Hausschuhe sind häufig aus Kork. In der Baustoffindustrie ist das Baumrindenerzeugnis dagegen eher ein Nischenprodukt – auch deshalb, weil der begrenzt verfügbare Rohstoff relativ teuer ist. Im Wohnbereich ist Kork vor allem als Material für Bodenbeläge bekannt. Gerade dort gibt es aber eine große Konkurrenz an wesentlich billigeren Kunststoff-Alternativen (PVC/Vinyl). Was viele nicht wissen: Auch als Dämmstoff ist Kork gut geeignet – wenn auch hierzulande bisher nicht allzu weit verbreitet.



 
Vorteile von Korkböden

 
Als Bodenbelag vereint Kork viele Vorteile in einem Material. Kork-Fans schätzen die natürliche, erdige Optik und die Tatsache, dass sich der Boden weitaus wärmer anfühlt als beispielsweise Fliesen oder Laminat. So macht Barfußgehen in den eigenen vier Wänden mehr Spaß. Aber auch beim Begehen mit festem Schuhwerk überzeugt der Belag: Aufgrund seiner sehr guten Schalldämmeigenschaften werden laute Schrittgeräusche effizient unterdrückt. Das ist ein Segen auch für den Hausfrieden. Weiterhin sind Korkböden elastisch und daher rückenschonend, wärmedämmend, antistatisch und auch vom Heimwerker relativ einfach zu verlegen.

 
Einsatz als Dämmstoff

 
Anders als in Deutschland und der Schweiz ist es in Portugal bereits durchaus üblich, Kork auch als Dämmstoff einzusetzen – zum Beispiel für die Fassade. Sogar so genannte Sichtfassaden aus Korkplatten wurden bereits bei einigen Objekten realisiert. Bei diesen Gebäuden bildet der Dämmstoff zugleich die sichtbare Fassadenoberfläche – es erfolgt also kein abschließender Putzauftrag. Möglich ist das durch die Verwendung von besonders hoch verdichteten, wetterresistenten Korkplatten. Aber auch normaler Kork ist relativ wasserabweisend.
 
Sichtfassaden aus Kork sind natürlich auch ein guter Werbeträger für den Naturbaustoff. Und Werbung für neue Anwendungsfelder benötigt die Korkindustrie auch dringend. Schließlich wird der klassische Flaschenkorken seit Jahren immer mehr von Kunststoff-„Korken“ oder Schraubverschlüssen verdrängt. In der Schweiz ist Kork als Dämmstoff allerdings noch weitgehend unbekannt.
 
Vielfältig einsetzbar
 
Dämmstoffe aus Kork sind im gesamten Gebäudebereich einsetzbar. Direkter Erdkontakt sollte aber vermieden werden. Außerdem sind die Platten – verglichen mit Mineralwolle – relativ steif und eignen sich daher nicht so gut für die Zwischensparrendämmung. Diverse Anbieter wie vermarkten den Naturbaustoff vor allem als interessante Alternative für die Fassade und die Aufsparrendämmung. Da Korkplatten hoch druckbelastbar sind, dienen sie zudem auch als Vibrationsdämmung für schwere Maschinen in der Industrie. Dafür wird das Material in Werkshallen einfach unterhalb des Estrich- oder Betonbodens verlegt.
 
Neben der Plattenware wird auch gemahlenes Korkschrot für Hohlraumdämmungen angeboten. Das grob gemahlene Korkschrot dient zugleich als Ausgangsstoff für die Herstellung der Platten. Unter Zufuhr von heißem Wasserdampf bläht sich das Material auf, wobei natürliches Baumharz freigeben wird. Das dient dann als natürliches Bindemittel für die Platten. Schließlich gibt es noch den so genannten Rollenkork, der aus 2 bis 10 mm dickem, gepresstem Korkgranulat besteht. Diese aufrollbare, teppichartige Ware wird häufig als Unterlage für die schwimmende Verlegung von Laminat und Parkett verwendet.
 
 
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